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Sehenswürdigkeiten in Afrika - der Turkana-See in Kenia

 

Der Turkana See ist mit einer Größe von für einen See gigantischen 6400 km² das größte Gewässer Kenias und ist somit ganze elfmal größer als der Bodensee. Für Besucher erscheinen seine Wassermassen auf der Strecke des 390 Kilometer langen Sees schier endlos zu sein, der nördliche Gipfel ragt in das Land Äthiopien hinein.

 

 

 
Der südliche Teil hingegen kann mit einer Insel, der South Island, aufwarten, die inmitten eines kleinen Beckens liegt. Diese ist mit etwa einem Dutzend erloschener Vulkane überzogen. Der See verfügt über keinen Ablauf und wird durch Regenwasser gespeist, was ihn sehr salzhaltig macht. Allerdings ist es erstaunlich, dass der Wasserstand dennoch stetig sinkt. Dies ist durch die Verdunstung erklärbar. Durch den Sodagehalt ist er sehr mit Algen angereichert und überaus mit Fischen belebt.

 

Vor allem Nilbarsche und Tigersalmler mit einem Gewicht von zum Teil mehr als 100 kg leben hier. Bekannt ist der See zudem für seine zahlreichen Krokodile und die prähistorischen Hominidenfunde. Nach diesen Funden am Westufer und an der Grenze zu Äthopien musste die Evolutionsgeschichte des Menschen neu strukturiert werden, die Funde waren von großer Bedeutung. Die Umgebung des Sees ist dagegen sehr einfach, da die Vegetation meist aus Gräsern besteht und kaum Bäume vorhanden sind, was auf Hitze und sehr geringe Niederschläge zurückzuführen ist. Im Bergland, welches südlich des Sees und im Westen liegt, leben Nomadenvölker. Versuche, diese zur Sesshaftigkeit zu bewegen, scheiterten.

 

Vor allem für Angler sind der Turkana See und das Gebiet um ihn herum interessant. Aber auch für Nichtangler bietet die Gegend atemberaubende Aussichten und Erfahrungen. Gegen Bezahlung ist es möglich, ein kleines Dorf der El Molo zu besuchen. Diese leben vor allem vom Fischfang und Tourismus. Die Anreise zum See selbst ist ein kleines Abenteuer und zur Sicherheit sollte diese nur im Konvoi unternommen werden.