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Sehenswürdigkeiten in Afrika - die Ruinen aus dem 13. Jahrhundert in Kenia

 

Die drei Inseln Pate, Lamu und Manda sind berühmt für ihre Ruinen. Sie liegen im Norden an der Küste Kenias im Indischen Ozean und sind gerade einmal wenige hundert Meter bis wenige Kilometer von der Küste entfernt. Zusammen bilden sie das Lamu-Archipel. Die Inseln wurden im 8. Jahrhundert von den Osmanen besiedelt, welche Moscheen bauten und die Region aufbauten. Im 16. Jahrhundert eroberten die Portugiesen das Gebiet und hinterließen eindrucksvolle militärische Gebäude, die wie die Moscheen heute als Ruinen erhalten geblieben sind.

 

 

 
Neben den drei für ihre Ruinen bekannten Inseln Pate, Lamu und Manda, gibt es noch bedeutendere Ruinen in der Nähe der Stadt Malindi, die so genannten Gedi Ruinen. Malindi hat etwa 70 000 Einwohner und liegt an der Küste Kenias am Indischen Ozean, zwischen Mombasa im Süden und den drei Inseln im Norden. Malindi wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war Station des bekannten portugiesischen Seefahrers Vasco da Gama.

 

Die Gedi Ruinen sind eine der Sehenswürdigkeiten der Region, da nirgends sonst die Ruinen dieser Zeit so gut erhalten geblieben sind. Gedi wurde in etwa des 13. Jahrhunderts gegründet und wuchs bis ins 16. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts geriet Gedi, dessen originaler Name ein Rätsel ist, in Vergessenheit. Erst im Jahre 1927 wurden die Ruinen wieder entdeckt und um 1948 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Besonders interessant sind dabei das Grabmal mit Inschrift des Jahres 1399, die Moschee und die Architektur dieser Überreste.

 

Besucher, die diese eindrucksvollen Ruinen aus dem 13. Jahrhundert besuchen möchten, verwenden als Ausgangspunkt am besten die gut erreichbare Stadt Malindi. Durch die regelmäßigen Polizeikontrollen ist die Kriminalitätsrate sehr gering. Bei den Taxis sollte man darauf achten, dass die Fahrer alle Lizenzen besitzen und das Fahrzeug verkehrstauglich ist. In Malindi gibt es Märkte, auf denen Obst, Fisch und Fleisch gekauft werden kann. Allerdings herrschen keine europäischen Hygienestandards.