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Sehenswürdigkeiten in Afrika - der Mount Elgon Nationalpark in Kenia

 

Der an der Grenze zu Uganda existierende Mount Elgon ist ein vor 12 Millionen Jahren erwachsener, aber heute inaktiver, Vulkan. Im Durchmesser ist seine Calder mit 8 km gemessen worden. Der erloschene Vulkan befindet sich zu einem Teil auf kenianischem Gebiet, auf dem der höchste Gipfel auf eine Höhe von 4310 Meter über dem Meeresspiegel kommt. Die Osthänge, welche etwas höher gelegen sind, wurden zum Nationalpark ernannt. Das gesamte Gebiet erstreckt sich über 169 km² zwischen 2300 und 4300 Meter über dem Meeresspiegel. Es ist ein ausgezeichnetes Gelände für ausgedehnte Wanderungen.

 

 

 
Ungefähr 1200 mm Niederschlag ergießen sich jedes Jahr am Mount Elgon. Die Wälder in den Höhen zwischen 2000 und 3000 Meter bestehen überwiegend aus Steineiben und Zedern. Darüber wachsen vor allem Bambus und Heiden, innerhalb von weiten Mooren. Büffel, Wildschweine, Leoparden sowie unterschiedliche Antilopenarten sind hier zu Hause. Die in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts fast ausgestorbenen Elefanten sind im Mount Elgon National Park ebenso beheimatet wie verschiedene Affenarten, darunter der sich von Baum zu Baum schwingende Colobusaffe. Eine Besonderheit des Nationalparks sind die vielen Höhlen, von denen manche von den Elefanten als Mineralienquelle oder von den Einheimischen für traditionelle Rituale genutzt werden. Die Bedeutungsvollste darunter ist sicherlich die Kitum Cave. Vor der Makingeny Cave fließt ein Wasserfall vor dem Eingang herunter.

 

Die Anfahrt für Besucher ist am einfachsten von Nairobi aus über die Städte Nakuru, Eldoret, Kitale und Endebess. Von dort kann man dann über eine 10 km lange Strecke zum Haupttor des Parks, dem Charlim Gate, gelangen. Man sollte hier unbedingt mit Allradantrieb anreisen, denn auch mit diesem ist es vor allem in der Regenzeit von April bis November schwer voran zu kommen. Im Monat gibt es etwa 11 bis 18 Regentage und in den Nächten fällt das Thermometer leicht unter die Null Grad Grenze.