© Peer Frings - Fotolia.com

Sehenswürdigkeiten in:

   Afrika
 Aruba Staudamm Kenia
 Pongara Nationalpark Gabun
 Maputo Elephant Reserve
 Ponto do Ouro Mosambik
 Macaneta Mosambik
 Turkana-See Kenia
 Laikipia Naturschutzgebiet
 Marsabit Nationalpark
 Mount Elgon Nationalpark
 Ruinen Kenia
 Felsmalereien Twyfelfontein
 Lyderitz in Namibia
 Nationalpark Plateaux Bateke
 Macrorie House Pietermaritzburg
 versteinerter Wald Khorixas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum

 

 

 
Sehenswürdigkeiten in Afrika - der Marsabit Nationalpark in Kenia

 

Marsabit ist der Begriff von mindestens vier unterschiedlichen Dingen. Zum einen bezeichnet es den Mount Marsabit, ein vulkanischer Berg mit einer Höhe von etwa 1700 Metern, zum anderen den Nationalpark Marsabit, der mit einer Fläche von rund 360 km² die etwas höher liegenden Gebiete des gleichnamigen Berges einnimmt und seit dem Jahre 1940 Nationalpark ist. Außerdem gibt es die Stadt Marsabit ganz in der Nähe des Berges mit seinem Nationalpark. Zu guter letzt bezeichnet Marsabit auch das District in Kenia, in welchem die Stadt am Berg mit seinem Nationalpark liegt, nämlich im Norden Kenias.

 

 

 
An den Nationalpark wurde ein Areal in der Größe von etwa 1500 km² im Westen angeschlossen, welches von den Nomadenvölkern als Weideland für ihre Tiere genutzt werden darf. Der Mount Marsabit wirkt wie eine Oase inmitten der Wüste. Nachts steigen die warmen Luftmassen hoch, bilden in den höheren Lagen einige abgekühlte Wolken, die sich dann am Berg wieder verregnen. Im Durchschnitt beträgt die Niederschlagsmenge, natürlich je nach Höhenlage, etwa 300 bis 1000 mm. Dies lässt in den höheren Lagen einen dichten Bergwald wachsen, während die flacheren Gebiete eine eher spärliche Vegetation aufweisen.

 

Besonders die Landschaft am Gof Sokorte Guda (auch Lake Paradise genannt) ist eine besonders schön anzusehende Gegend. Außergewöhnlich und berühmt ist die Gegend durch die Elefanten mit extra großen Stoßzähnen. Der Elefant „Ahmed" stand unter dem persönlichen Schutz des Präsidenten. Da er dermaßen groß gewachsen war, wurde er ausgestopft und steht heute im Museum. Auch die Lämmergeier, Zebras, Gazellen, Giraffen oder Paviane sind in dem Park zu beobachten.

 

Die Anreise ist relativ gefährlich und wird von der Polizei begleitet, aber es können auch Flugzeuge von Nairobi aus gechartert werden. Der Haupteingang des Parks liegt südlich von der Stadt Marsabit. Der Zustand des Straßennetzes ist besonders nach Regen etwas schwierig und Allradantrieb wird vorausgesetzt.