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Sehenswürdigkeiten in Afrika - Felsmalereien bei Twyfelfontein in Namibia

 

Eine außergewöhnliche kulturelle Sehenswürdigkeit sind die Felsgravuren und Felszeichnungen bei Twyfelfontein im Nordwesten Namibias. Gefunden wurden in der bekanntesten und größten Felskunststätte des Landes über 2000 Zeichnungen und Gravuren. Die Schätzungen des Alters der Kunstwerke gehen weit auseinander, zwischen 1.000 und 10.000 Jahre schätzen verschiedene Experten die Felsenexponate. Auf jeden Fall sind die Felsbilder und Felsgravuren Teil des Weltkulturerbes und sie gehören seit dem Jahr 2007 zu den UNESCO-Stätten.

 

 

 
Dargestellt werden hauptsächlich Tiere, größtenteils Nashörner, Zebras, Elefanten oder Giraffen – typische afrikanische Tiere. Doch auch sehr feine Zeichnungen von Menschen können bewundert werden. Die nomadisch lebenden San sind vermutlich die Künstler. Sie lebten vom Jagen und Sammeln und zogen weiter, sobald der Ort keine genügende Nahrungsquelle mehr darstellte. Danach siedelten sich die Damara in dieser Gegend an.

 

Genannt wurde der Twyfelfontein ursprünglich „Ui-//aes“, was übersetzt soviel bedeutet wie „der Platz zwischen den dicht nebeneinander stehenden Felsen“. Ende des neunzehnten Jahrhunderts bekam das Naturdenkmal den Afrikaans Namen Twyfelfontein, was soviel wie „die zweifelhafte Quelle“ bedeutet. 1952 wurde Twyfelfontein zum Nationaldenkmal Namibias ernannt. Es ist die meistbesuchte Kulturstätte in Afrika, jedes Jahr kommen ca. 40.000 Touristen, um die Felsbilder zu sehen.

 

Die Besucher können sich selbst zur Stätte aufmachen oder Twyfelfontein auch mit geführten Touren besuchen. Die Gemeinden in der unmittelbaren Umgebung profitieren vom Tourismus und bieten auch die Touren an (bekannteste sind die Lion Men oder die Dancing Kudu Tour) und betreiben einen Souvenirladen. Auf jeder Namibiareise stellt Twyfelfontein eine zentrale Station dar, denn Geschichte und Kultur vereinigen sich an der Felskunststätte harmonisch und spektakulär und die Flora und Fauna darum herum ist unbedingt sehenswert.