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Sehenswürdigkeiten in Paris - das Panthéon

 

Das Panthéon ist eine Ruhmeshalle und die Grabstätte von sich verdient gemachten Personen Frankreichs. Einst war es als Kirche auf Anregung von König Ludwig XV geplant, nach der Französischen Revolution aber fand es seine Bestimmung als Gedenkstätte. Der Name „Pantheon“ hat die Bedeutung eines Heiligtums, das allen Göttern geweiht ist. Es ist somit als Ruhmeshalle profiliert, es sollte eine Sammelstelle für nationale Helden und bedeutende Persönlichkeiten werden, die mit Statuen und Denkmälern geehrt werden. Zudem war geplant, jeder dort geehrten Person auch eine persönliche Grabstätte zu stellen.

 

 

 
Dafür befindet sich heute auch ein unterirdisches Netzwerk an Gängen mit vielen Kapellen, die jeweils einer bestimmten Person gewidmet ist. Der Revolutionsführer Mirabeau war der Erste, dem diese Ehre zuteil wurde. Leider wurde er wieder aus dem Pantheon ausgelagert, da er im Laufe der Zeit in Ungnade fiel. 1791 bezogen die Überreste Voltaires das Pantheon. Andere bekannte Namen der Grabstätte sind Marie Curie, Pierre Curie, Georges Cuvier, Victor Hugo, Pierre-Simon Laplace, Jean Monnet, Jean-Jacques Rousseau oder Emile Zola. Hingegen gibt es auch eine längere Liste von Personen, die aus dem Pantheon wieder ausgegliedert wurden, weil sie durch Bekanntwerden von ungünstigen Verbindungen und Aktivitäten nicht mehr geeignet waren, das Land in dem gedachten Sinne zu repräsentieren.

 

Im Inneren des Gebäudes zieren detaillierte Malereien die Wände, die Decken besitzen ausgefeilte Fresken und überall sind tragende und ästhetisch angebrachte Säulen. Die Decken sind zudem oft in Rundbogentechnik gefertigt und im Gegensatz zu den Wandmalereien besitzen sie meist eintönige Kunstwerke. Wissenschaftsgeschichte wurde in dem Gebäude ebenfalls geschrieben, indem Mitte des 19. Jahrhunderts der Physiker Foucault mit einem Pendel die Erdrotation nachgewiesen hatte.