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Sehenswürdigkeiten in Paris - Centre Pompidou

 

Im vierten Arrondissement von Paris befindet sich das Centre national d`art et de culture Georges Pompidou, wie es mit vollem Namen heißt. Damit trägt es den Namen eines früheren Präsidenten und wurde auf dessen Anregung gegründet. Das Gebäude wurde in sechs Jahren fertig gestellt und ist 165 Meter lang und 60 Meter breit, mit einer Höhe von 42 Metern.

 

 

 
Die dahinter liegende Idee ist, dass Wissen allen Gesellschaftsschichten zukommen soll und niemandem die Möglichkeit der Bildung verwehrt werden soll. Unter diesem Aspekt sind Museen mit Bibliotheken verbunden, aber auch Theater und Buchhandlungen finden hier ihren Platz. Die Idee für den Bau dieser Einrichtung entstand im 20. Jahrhundert und wurde schon von de Gaulle gefordert. Sie sollte Paris als Kunstmetropole international hervorheben. Auch aus einer Notwendigkeit heraus, die französische Nationalbibliothek nicht zu überlasten, wurde schon längst eine neue Lösung fällig.

 

Baukosten kamen in Höhe von etwa 76 Millionen Euro auf. Die Eröffnung konnte nach einigen Jahren der Planung und politischen Entscheidung im Jahre 1977 bekannt gegeben werden. Auch in der Straßenkunst hat sich um das Gebäude herum eine Art Kultur entwickelt. Hier treten viele Pantomimedarsteller und sonstige Musiker und Kleinkünstler auf. Die Architektur des Gebäudes besticht in der Farbgebung dem Verwendungszweck, denn diese sind aneinander gekoppelt. Alles was Besucher befördert wie Treppen, Rolltreppen und Aufzüge ist rot gestrichen, die elektrischen Anlagen erkennt man an der gelben Farbe. Diese Ausgestaltung war zu Beginn sehr umstritten, denn viele Menschen fanden die Architektur als zu technokratisch, also keineswegs künstlerisch gestaltet. Heute ist es auf jeden Fall eines der Anlaufziele für Besucher und ein außergewöhnliches, kulturelles Erlebnis.