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Sehenswürdigkeiten in Paris - Bibliothèque

 

Die öffentliche Bibliothek, oder auch Bibliothèque Mazarine genannt, ist die älteste in ganz Frankreich. Sie wurde von Jules Mazarin im Jahre 1691 gestiftet und liegt im Gebäude des Collège des Quatre Nations. In demselben Gebäude ist auch der ehemalige Minister und Kardinal begraben.

 

 

 
Besondere Bedeutung kommt dem Collège zu, da es auch Sitz des Institut de France ist. Dieses Institut besteht aus weiteren fünf Unterorganisationen, meist aus Wissenschaftlern und Privatpersonen bestehend. Es versucht, besonders die Naturwissenschaften zu fördern und verleiht mehrere bedeutende Preise. Etwa 400.000 Werke, vorwiegend aus der Zeit des Mittelalters bis zum 18. Jahrhundert, beherbergt die Bibliothek. Eine ganz besondere Ausgabe ist auch darunter, nämlich eine aus dem Jahre 1452 stammende Gutenberg-Bibel, von denen ausschließlich 48 Exemplare von ursprünglichen 180 gedruckten Ausgaben vorhanden sind. Da der damalige Kardinal Mazarine seine Büchersammlung verlor, als er ins Exil musste, baute er sich eine neue Sammlung auf und beschloss umgehend noch drei Tage vor seinem Tod, dass diese im Collège aufbewahrt werden sollte.

 

Während der Zeit der französischen Revolution wurde dieser Bestand noch vervollständigt, da es Sitz von mehreren Behörden wurde. Das College hat 140 Plätze in einem eigenen Lesesaal. Insgesamt über 13 Bibliothekare wachten seit der Entstehung bis heute über den großen Bücherschatz. Wie schon gesagt wurde, ist die Bibliothek öffentlich zugänglich. Dies sollte bei einem Besuch in Paris unbedingt ausgenutzt werden. Der Ausblick aus dem Gebäude auf die Seine und dem Louvre im Hintergrund komplettiert den erhabenen Raum mit dem Inventar aus dem 17. Jahrhundert.